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Satzung

§ 1 Name, Sitz, Rechtsform und Geschäftsjahr des Vereins

Name: Verband Deutscher Hausverwalter e.V.
Sitz: Hamburg.
Geschäftsjahr: Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck
  1. Der Verband bezweckt unter Ausschluss von Erwerbsinteressen die gemeinschaftliche Wahrnehmung der Belange der Hausverwalter und der unmittelbar oder mittelbar mit der Immobilienverwaltung befassten Unternehmen und Einzelpersonen in wirtschaftlicher, wirtschaftspolitischer, bildungspolitischer und technischer Hinsicht.
  2. Seine Aufgabe ist insbesondere:
§ 3 Mitglieder/Mitgliederversammlung

Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person und gewerbliche Hausverwaltung werden.
Für gewerbliche Hausverwaltungen müssen die Aufnahmebedingungen für gewerbliche Mitglieder erfüllt werden. Mit der Beitrittserklärung wird die Erfüllung der Aufnahmebedingungen vom neuen gewerblichen Mitglied bestätigt. Der Verein ist nicht verpflichtet, die Angaben des neuen Mitgliedes zu überprüfen.
Die Mitgliedschaft ist freiwillig.
Der Vorstand oder die Mitgliederversammlung können bei Nichterfüllung oder Zuwiderhandlung der Aufnahmebedingungen den Ausschluss des betreffenden Mitglieds beschließen.
Die Mitgliederversammlung fasst mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder Beschlüsse, außer die Satzung legt eine andere Mehrheit fest.
Es werden Mitgliedsbeiträge erhoben. Über die Fälligkeit und Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung.
Bei groben Verletzungen der Vereinspflichten, z. B. Nichtzahlung des Mitgliedsbeitrags trotz einmaliger Mahnung, kann der Vorstand den sofortigen Ausschluss eines Mitglieds beschließen.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert.
Die Mitgliedschaft endet mit Tod, Austritt oder Ausschluss vom Verein.
Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erfolgen und muss drei Monate vor dem Jahresende schriftlich mitgeteilt werden.

Aufgaben der Mitgliederversammlung:

§ 4 Allgemeine Aufnahme- und Mitgliedsbedingungen
  1. Sie müssen volljährig und voll geschäftsfähig sein.
  2. Sie dürfen nicht vorbestraft sein oder einen Offenbarungseid geleistet haben.
§ 5 Aufnahme- und Mitgliedsbedingungen für gewerbliche Mitglieder

  1. Sie müssen einen Gewerbeschein besitzen oder im Handelsregister eingetragen sein.
  2. Sie verpflichten sich zum Abschluss einer Vermögensschadenhaftpflicht- Versicherung.
  3. Sie verfügen über eine abgeschlossene Lehre als Kaufmann/-frau in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft oder eine bautechnische Ausbildung/Diplom oder eine mehrjährige (mindestens drei Jahre) praktische Erfahrung als Hausverwalter.
  4. Sie verfügen über einschlägige Kenntnisse im WEG Recht und informieren sich über die aktuellen Rechtsprechungen.
  5. Sie überprüfen jährlich visuell ihre Kundenobjekte und besprechen die Kundenbedürfnisse und anstehenden baulichen Maßnahmen und deren Kosten.
  6. Der Verein darf jederzeit belegende Unterlagen in Bezug auf die Erfüllung der Aufnahmebedingungen vom gewerblichen Bewerber bzw. Mitglied anfordern.

§ 6 Vorstand

Der Vorstand besteht aus zwei Mitgliedern.
Der Vorstand kann diese Anzahl durch Beschluss erhöhen, ohne das es einer Mitgliederversammlung bedarf.
Beschlüsse des Vorstands werden mit Zweidrittelmehrheit gefasst, hierüber werden schriftliche Protokolle angefertigt.
Der Vorstand unterschreibt die Protokolle der Mitgliederversammlung.
Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Er stellt die Kandidaten für die Vorstandswahl in der Mitgliederversammlung auf.
Der Vorstand wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden vertreten.
Der 1. Vorsitzende führt die laufenden Vereinsgeschäfte.
Der Vorstand lädt schriftlich zwei Wochen im voraus mindestens einmal im Jahr zur Mitgliederversammlung ein.
Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme neuer Mitglieder, ohne das es einer Mitgliederversammlung bedarf.
Der Vorstand nimmt den Revisionsbericht des Revisors entgegen.
Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung als Berufsverband durch das zuständige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte entgegen, ist der Vorstand berechtigt, entsprechende Änderungen eigenständig ohne Beschluss durch die Mitgliederversammlung durchzuführen.

Vergütung des Vorstandes

  1. Der 1. Vorsitzende erhält für seine Tätigkeit als Geschäftsführer eine angemessene Vergütung.
  2. Der 2. Vorsitzende erhält eine Aufwandsentschädigung zuzüglich die Erstattung der Fahrtkosten.
  3. Diese Vergütung darf zusammen mit allen anderen Aufwendungen/Ausgaben die Einnahmen durch die Mitgliedsbeiträge nicht übersteigen.
  4. Die Mitgliederversammlung legt die Vergütung des Vorstandes fest. Eine Erhöhung der Vergütung kann alle zwei Jahre unter Berücksichtigung der vorgenannten Punkte beschlossen werden.
§ 7 Revision

Die Mitgliederversammlung wählt den/die Revisor/in. Die Aufgaben sind die Rechnungsprüfung und die Überprüfung der Einhaltung der Vereinsbeschlüsse. Hierfür kann der/die Revisor/in eine Aufwandsentschädigung zuzüglich die Erstattung der Fahrtkosten geltend machen.

§ 8 Auflösung des Vereins

Der Verein erlischt mit Austritt des letzten Mitglieds oder wenn die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit die Auflösung beschließt.

§ 9 Haftung des Vereins

Der Verein haftet nicht für seine Mitglieder insbesondere nicht für die Erfüllung der Aufnahmebedingungen bei und nach Beitritt.
Von verlinkten Internetseiten aufgeführten Inhalt distanziert sich der Verein.
Eine Haftung für sämtliche bereitgestellten Informationen, Unterlagen und Formularverträge für Hausverwaltungen wird ausgeschlossen.